Ihre Expertin: Lea Engelmann, Trainingsleitung im ELEMENTS Donnersbergerbrücke

Interessante Fakten und Tipps
Die Fitnesstests bei ELEMENTS im Überblick
Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit – bei ELEMENTS haben Sie viele Möglichkeiten Ihre Fitness testen zu lassen. Nicht nur beim ersten Termin mit Ihrem Trainer können Mitglieder dadurch Ihren Trainingsfortschritt überprüfen und bestätigen. Auch in den regelmäßigen Folgeterminen werden die Test wiederholt und für die Anpassung der Trainingspläne genutzt. Daher ist eine regelmäßige Testung wichtig – und das für jedes Fitnesslevel. Wir haben mit Trainingsleitung Lea Engelmann aus dem ELEMENTS Donnersbergerbrücke in München gesprochen. Sie erzählt uns warum es so wichtig ist, sich regelmäßig testen zu lassen und erklärt welche Optionen Sie bei ELEMENTS haben. Dazu gibt sie sportartspezifischen Tipps und erklärt wichtige Fakten rund um die einzelnen Fitnesstestungen bei ELEMENTS.
Eine Extraportion Motivation durch nachgewiesene Fortschritte
Regelmäßige Fitnesstests helfen dabei, das eigene Trainingsniveau festzustellen und etwaige „Baustellen“ zu erkennen. Dadurch lässt sich die Trainingsplanung noch individueller gestalten und es können die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden, erklärt Expertin Lea.
Die Tests dienen zunächst dazu, den Status Quo aufzuzeigen und später zu verdeutlichen, ob und inwieweit man in bestimmten Bereichen Fortschritte gemacht hat.


Eine valide Orientierungshilfe für alle Fitnesslevels
Selbstverständlich kann man Fortschritte auch anhand besserer Trainingsleistung bzw. anhand der subjektiven Selbstwahrnehmung erkennen. Nichtsdestotrotz kann das Festhalten des bisher erreichten Fortschrittes in Form von Zahlen noch mehr motivieren und einem die Sicherheit geben, dass man sich tatsächlich verbessert hat. Nichts motiviert mehr, als zu wissen, dass das Training und die hineingesteckte Energie sich lohnen.
Dabei sind Fitnesstests nicht nur für Anfänger oder erfahrene Sportler geeignet, denn die Dokumentation von Fortschritten ist grundsätzlich für jeden Trainierenden sinnvoll. Diese sollten, je nach Trainingsniveau und Zielsetzung, entsprechend ausgewählt und in einer angepassten Frequenz durchgeführt werden.
Testen Sie zusammen mit Ihrem ELEMENTS Trainer Ihre Fitness
Die Anamnese – Dauer: ca. 10 Minuten
- Ausführlichen Gespräch zwischen Kunde und Trainer in einem privaten Rahmen
- Besondere Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen, Zielen und Voraussetzungen
- Erarbeitung von Empfehlungen durch den Trainer
Die Bodyanalyse – Dauer inkl. Besprechung: ca. 15-20 Minuten
- Durchführung elektronisch auf einer speziellen Waage
- Messung des Kunden barfuß auf der Waage
- Verbindung durch zwei dazugehörige Griffe in den Händen
- Dauer: 30 Sekunden
- Ergebnis: Aussagekräftige Werte zur Feststellung des Trainings- und/oder Ernährungserfolgs
- Tipp für optimale Vergleichbarkeit mehrerer Bodyanalyse-Messungen: Durchführung immer zur selben Tageszeit (im Optimalfall morgens mit leerem Magen) sowie gegebenenfalls zum selben Wochentag.
PWC-Test – Dauer: ca. 20 Minuten
- Messung mittels Pulsgurt auf dem Fahrradergometer
- Testung bei verschiedenem Widerstand bei einer festgelegten Trittgeschwindigkeit
- Dauer: unbestimmt
- Ziel: Erreichen einer vorher festgelegten Zielherzfrequenz (130, 150 bzw. 170 Schläge pro Min.)
- Ergebnis: Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit
Der EGYM Maximalkrafttest – Dauer: ca. 5-10 Minuten
- Durchführung an den eGym-Geräten
- Testmöglichkeit für Beine (Beinstrecker, Beinbeuger, Beinpresse), obere Rückenmuskulatur (Rudergerät), Brustmuskulatur (Brustpresse)
- Messung durch eine komplette Wiederholung mit maximalem Kraftaufwand
Der MFT-Test – Dauer inklusive Besprechung: ca. 10-15 Minuten
- Durchführung auf einem „Wackelbrett“, das von links nach rechts kippt
- Aufgabe: Halten des Brettes für 30 Sekunden in der Horizontalen
- Auswertung des besseren von zwei Versuchen
Ein sinnvolles Intervall als Basis für erfolgreiches Training
Die Tests werden bei ELEMENTS in der Regel alle sechs Monate durchgeführt, wobei deren Anzahl und Art je nach Bedürfnissen des jeweiligen Mitglieds variieren kann. Auch die Zielsetzung sowie die Trainingshäufigkeit hat Einfluss auf die Durchführung der Tests. Eine Betreuung durch einen Personal Trainer ist durchaus ratsam.
Wichtiger Tipp:
Zu kurze Abstände zwischen den Tests können demotivieren, da gegebenenfalls (noch) nicht das gewünschte Ergebnis erzielt wurde. Der Körper benötigt Zeit, um sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Daher ist hier Geduld gefragt.
Diese Kurse ebnen den Weg zu besseren Ergebnissen
Um bessere Ergebnisse bei der Bodyanalyse zu erreichen, hilft es sein allgemeines Bewegungspensum zu erhöhen – also theoretisch jede Art von Kursen. Kurse mit hohen Intensitäten und Intervallen, wie beispielsweise HIIT, Functional Workouts, oder HYROX Workout unterstützen die Fettverbrennung nachweislich. Indoorcycling, ZUMBA® oder Cardio Workouts können ebenso zur Verbesserung der Ausdauerleistung führen und begünstigen ein besseres Ergebnis beim PWC-Test. Kurse mit großer Orientierung im Kraftaufbau wie MyPOWER, Pilates, MyCORE oder Body Workouts können eine Verbesserung beim Maximalkrafttest herbeiführen. Möchte man sich beim MFT-Test verbessern, können Kurse wie Yoga, MyFLOW oder TRX® einem einen Vorteil im Hinblick auf die koordinative Leistung bieten.


Der richtige Test für die Ausrichtung des Trainings
Trainiert man viel in ausdauerorientierten Sportarten wie z.B. Joggen, Wandern, Radfahren oder ähnlichem, bietet sich der PWC-Test an und gibt besonders hilfreiche Rückschlussmöglichkeiten.
Bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln, Sprints oder Sprüngen kann der Maximalkrafttest in Bezug auf die Explosivkraft der entsprechenden Muskulatur Rückschlüsse auf den Leistungsfortschritt aufzeigen.
Leas Fazit zur nachhaltigen Motivation im Training
Grundsätzlich sollte man seinem Körper immer genug Zeit geben, sich an neue Belastungen anzupassen. Viele Menschen setzen sich zu sehr unter Druck und möchten Ziele zu schnell erreichen. Dabei übernimmt man sich leider meist. Ein hohes Stressniveau und die Vernachlässigung der Regeneration (Schlaf und ausgewogene Ernährung) führen dazu, dass das Ziel nicht erreicht wird, die Motivation verloren geht und man nach kurzer Zeit demoralisiert aufgibt. Wichtig ist sich vor Augen zu halten, dass das Leben und der Sport auch Spaß machen sollen. Hat man das einmal für sich umgesetzt, ist die dauerhafte und konsequente Durchführung von Sport und einem gesunden Ernährungsstil keine Herausforderung mehr, sondern ein Teil des Alltags.